Status quo der Modeindustrie in den Projektländern

In den letzten Monaten haben die FEA-VEE-Partner eine umfassende Analyse des Status quo der Modeindustrie in ihren jeweiligen Ländern durchgeführt. Ziel der Analyse war es, Daten über die Bedürfnisse der Branche, die Herausforderungen für die Unternehmer/-innen und die Angemessenheit des Berufsbildungssystems zu sammeln, insbesondere im Hinblick auf grüne und digitale Kompetenzen.
Auf der Grundlage dieser Analyse wurde der Bericht “Sector, educational and entrepreneurial current situations and needs assessment of target groups in the partner countries” vom Partner UPC – Polytechnic University of Catalonia – erstellt.
Die Daten wurden im Rahmen einer Sekundärforschung und einer Umfrage erhoben, an der rund 120 Vertrerter/-innen von Berufsverbänden, Unternehmer/-innen, Berufsbildungsausbilder/-innen und Lernende in Griechenland, Spanien, Bulgarien, Rumänien, Deutschland und Schweden teilnahmen.

Die Umfrage untersuchte insbesondere die folgenden Aspekte:

  • Modekultur im Allgemeinen
  • Politischer Rahmen
  • Pädagogischer Rahmen
  • Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Analyse sind im Folgenden aufgeführt:

1) Die Modeindustrie hat Schwierigkeiten, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden, die über das Wissen und die spezifischen Kompetenzen verfügen, um die neuen Herausforderungen und Trends des Sektors zu bewältigen.

2) Das derzeit verfügbare Bildungsmaterial und die Lehrpläne entsprechen nicht den neuen Anforderungen der Branche und werden als veraltet angesehen.

3) Die Unternehmer/-innen haben Probleme bei der Einstellung von qualifiziertem Personal, was durch das allgemeine Bild der Modebranche bestätigt wird.

Die Ergebnisse der Analyse werden dem Projektteam als Grundlage für die Erstellung von Schulungsmaterialien für Fachleute, Studierende und Auszubildende dienen.

Der vollständige Bericht ist im Abschnitt “Lernzentrum” der FEA-VEE-Website verfügbar.